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ganzheitliche Bewertung eines Plusenergiehauses
Gesamtdauer: 7,5 Monate

Prüfung der DIN 18599 anhand der Planung eines Plusenergiehauses.

Mit der Entwicklung der DIN 18599 Energetische Bewertung von Gebäuden hat Deutschland es in Rekordzeit geschafft, gemäß den EU-Richtlinien eine ganzheitliche Methode zur Gesamtenergie-Effizienz von Gebäuden zu entwickeln. Die Anwendung der kompletten Norm ist zunächst für den Nichtwohnungsbau vorgesehen, bietet aus Sicht des Fachgebiets aber auch ein hohes Potential im Bereich des Wohnungsbaus. Dabei liegen insbesondere energetisch hochoptimierte Gebäudetypen wie Passiv-, Null- oder Plusenergiehäuser im Blickfeld der Betrachtung.
Das Fachgebiet ist der Meinung, dass in Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen im Wohnungsbau Prüfungs- und Rückkopplungsschritte im Bereich von Gebäuden mit niedrigem Energieverbrauch bis hin zum Energieplus von immenser Wichtigkeit sind, um die Bewertungsmethodik der zukünftigen Gebäudegeneration weiter zu optimieren. Dabei ist zum einen die Stichhaltigkeit der Ergebnisse von großer Bedeutung. Wichtig ist in diesem Zusammenhang allerdings auch die Anwendbarkeit der Norm. Optimierungspotentiale, die die Norm aufzeigt, können nur durch die schnelle Erstellung innerhalb eines Planungsprozesses als Optimierungshinweise in diese zurückfließen. Durch das angestrebte Forschungsprojekt erhoffen wir uns einen Beitrag zum nächsten Optimierungschritt leisten zu können.
Nach einer ersten Überprüfung der DIN 18599 im Planungsprozess sollen Empfehlungen formuliert werden, in welcher Art und Weise die DIN auf den Wohnungsbau übertragen werden kann.
Zudem soll ein Energiepass als Gebäudeinformationssystem für das betrachtete Gebäude erstellt und zur Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden. Da es keine Vorlagen für Energiepässe von Plusenergiehäuser gibt, soll in Zusammenhang der hier angestrebten Betrachtungen eine Berechnungs- und Darstellungsstruktur entwickelt werden.
Ziel: Die, gemessen an der bisherigen EnEV-Methode, zahlreichen positiven Neuerungen des ganzheitlichen Ansatzes der DIN 18599 sollen am Beispiel eines konkreten Projektes auf Zuverlässigkeit, Handhabung und Einsatz bei kleineren Volumen im Wohnungsbau testen. Im Prüfungsfall soll speziell die zukunftsweisende Wohntypologie in Form eines Plusenergiehauses (Solar Decathlon Beitrag der TU Darmstadt) betrachtet werden, da zu klären ist, ob die Randbedingungen für die Berechnung von Gebäuden mit extrem niedrigem Energieverbrauch bis hin zum Energieplus gewährleistet ist und zu stichhaltigen Ergebnissen führt.

Dieses Projekt ist beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) im Rahmen der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ bewilligt. Es wird in Zusammenarbeit mit KERN ingenieurkonzepte bearbeitet.

Den abgeschlossenen Forschungsbericht finden Sie hier

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