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Plattformtechnologie für Gebäude mit extrem niedrigem Energieverbauch (Konzeptphase)
Gesamtdauer: 12 Monate

Konzeptbildung zur Adaption der Methoden und Technologien der Automobilindustrie zur Rationalisierung, Industrialisierung und Qualitätssicherung auf gebäudetechnischen Grundmodule zur Integration von Heizungs-, Lüftungs- und Wärmerückgewinnungssystemen für den zukunftsweisenden Wohnungsbau im Bereich niedriger Energieverbräuche.

Das energieeffiziente Bauen stellt erhöhte technische Anforderungen an die Gebäudetechnik, an die Integration technischer Anlagen in das Gebäude und an die intelligente Steuerung und Regelung dieser Anlagen. Diese Anforderungen treffen auf Abwesenheit gebäudetechnischer Planung bzw. mangelnde Planungskompetenz, eine kleinteilige Bauwirtschaft mit weitgehend ungelernten Arbeitskräften, andererseits jedoch zunehmend komplexe Anlagen zur Energiegewinnung (fossil wie regenerativ) und zur Energieeinsparung. Das zuverlässige Zusammenspiel und die zeit- wie kostensparende Integration dieser Subsysteme soll durch eine Plattform erreicht werden, die zunächst für eine Wohneinheit mit niedrigem Energieverbrauch zu entwickeln ist.
Die Entwicklung lehnt sich an die Erfahrungen der Automobilindustrie an und macht sich diese zu Nutze. Hierbei werden die Prinzipien der Plattformstrategie übernommen: ein fixes, standardisiertes Plattformmodul bietet alle notwendigen Anschlüsse und Verbindungen an, an die – möglichst herstellerneutral – die notwendigen gebäudetechnischen Komponenten modular angeschlossen werden. Während die Plattform anwendungs-neutral und standardisiert bleibt, sind die Komponenten (Heizzentrale, Lüftung, Wärmerückgewinnung, solare Warmwassergewinnung, Warmwasserspeicherung …) individuell und frei wählbar. Über die Komponentenintegration in die Plattform können Energieflüsse optimal gesteuert und Synergien genutzt werden.
Ziel: Das Projekt dient der konzeptionellen Entwicklung einer gebäudetechnischen Plattform für den Wohnungsbau. Dabei ist das Augenmwerk auf Gebäude mit extrem niedrigem Energieverbrauch gerichtet, die eine Optimierung von gebäudetechnischen Komponenten in Leistung und Größe bedingen und somit die Grundlage für die im Weiteren angestellten Überlegungen bietet.

Dieses Projekt ist beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) im Rahmen der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ bewilligt. Es wird in Zusammenarbeit mit der BBT Thermotechnik GmbH der Bosch Gruppe bearbeitet.

Den abgeschlossenen Forschungsbericht finden Sie hier