Nachhaltigkeit von Olympischen Bauten

Dissertation „Nachhaltigkeit von Olympischen Bauten“

Wirkungsanalyse der Potentiale von Olymischen Sportbauten
Leitlinien für nachhaltige Architektur bei sportlichen Großveranstaltungen
von Natalie Eßig (Dipl.-Ing. Architekt)
Gefördert für drei Jahre von der Deutschen Bundesstiftung für Umwelt

Die Olympischen Spiele der Neuzeit, die im Jahr 1896 in Athen (Griechenland), das erste Mal stattfanden, dienten damals als auch noch heute der nationalen und regionalen Repräsentation, d.h. Präsentation durch Kunst, Architektur, Technik, wirtschaftliche Leistung und organisatorische Kompetenz.

Jeden Olympischen Spielen liegt eine eigene städtische Projektentwicklung zugrunde. Im Rahmen der Dissertation soll nachgeforscht werden, welche Planungskonzepte (d.h. Leitlinien) von olympischen Austragungsorten und Nachnutzungen sich als effizient erwiesen haben und ob Olympische Spiele, d.h. zeitlich begrenzte Großveranstaltungen, einen Beitrag zu einer dauerhaften, zukunftsbeständigen und nachhaltigen Entwicklung leisten konnten.

Untersucht werden die Nachnutzungs- und Nachhaltigkeitskonzepte olympischer Sportbauten auf ihre ökologische und architektonische Nachhaltigkeit. Weiterhin soll geprüft werden, ob Nachhaltigkeitskonzepte bzw. Projektentwicklungen an bestehende städtische Leitlinien anschließen oder vielmehr einen reibungslosen Ablauf der Großereignisse garantieren.


Außerdem wird hinterfragt, ob die gewonnenen Erkenntnisse als Lernerfolge für spätere olympische Spiele angewandt wurden bzw. werden und in wie weit sich daraus neue Maßstäbe und Nachhaltigkeitskonzepte für zukünftige Olympiaorte entwickeln lassen.

Die Projekte meiner Studie sollen belegen, dass Nachhaltigkeit von Sportbauten nicht nur abhängig von ökologischer und ökonomischer Planung ist, sondern das erst die architektonische Umsetzung das Potential des “sustainable development” ausmacht.
Als zusammenfassender Ausblick wird ein Forderungskatalog und das sich daraus ergebene Wirkungsprofil erarbeitet. Hierin werden Maßnahmen für zukünftige Nachhaltigkeitskonzepte (Verbesserungsvorschlägen und Zukunftstendenzen) für kommende Olympische Spiele aufgestellt.

Wissenschaftliches Ziel der Forschungsarbeit ist es, eine internationale Studie über Olympische Bauten und deren Nachhaltigkeit zu absolvieren. In dieser Zusammenfassung sollen Planungskonzepte von Austragungsstätten theoretisch und vor Ort zusammengetragen, analysiert und im Bezug auf ihre Nachhaltigkeit (d.h. Nachnutzung) ausgewertet werden. Dazu wird ein speziell auf sportliche Großveranstaltungen (hier: Olympia) abgestimmtes Bewertungsmodell erstellt.